Ein Haus der Seniorenhilfe SMMP

Persönlich. Ehrlich. Geimpft.

Tagespflege muss vorübergehend schließen

Anweisung des Ministeriums aufgrund der Corona-Pandemie – die Versorgung aller Gäste ist sichergestellt

Die Tagespflege Haus Maria stellt ihr Angebot ab dem heutigen Donnerstag vorübergehend ein. Damit folgt die Seniorenhilfe SMMP als Träger einem Erlass des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen. Der besagt, dass Tages- und Nachtpflegeeinrichtungen zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Sars-CoV-2-Virus ihren Betrieb vorübergehend schließen sollen.

Eine Einzelbetreuung von Seniorinnen und Senioren müsse dann weitergeführt werden, wenn die pflegerische Versorgung im privaten Umfeld nicht sichergestellt werden kann: beispielsweise, wenn pflegende Angehörige nicht in der Lage sind, den erforderlichen Umfang der Betreuung selbst zu leisten oder wenn diese Angehörigen in unverzichtbaren Schlüsselberufen tätig sind und anderwärtig keine Betreuung organisieren können. Dazu gehören vor allem Berufsgruppen, deren Tätigkeit der Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit oder der medizinischen und pflegerischen Versorgung dienen.

„Uns bleibt keine Wahl“

„Nachdem Gespräche mit allen Besucherinnen und Besuchern unserer Tagespflege sowie ihren Angehörigen geführt worden sind, steht fest, dass bei keiner dieser Pflegepersonen ein Grund für eine solche Notbetreuung besteht“, sagt der Geschäftsführer der Seniorenhilfe SMMP, Frank Pfeffer. Er bittet daher um Verständnis, dass man der Weisung des Ministeriums folge. „Wir wissen, dass diese vorübergehende Schließung für unsere Gäste wie auch für ihre Angehörigen eine Herausforderung darstellt. Doch bleibt uns keine andere Wahl. Wir alle hoffen, dass der Betrieb in einigen Wochen wieder anlaufen kann. Dann werden wir sofort darüber informieren.“ Zunächst gilt die Schließung bis zum 19. April.

Die Tagespflege Haus Maria in Geseke hat derzeit 45 Gäste, die an unterschiedlichen Tagen in die Einrichtung kommen. Leiterin Ulrike Stukenberg sagt: „Die Gespräche mit ihnen und ihren Angehörigen sind gut verlaufen. Oft waren die Betroffenen sehr traurig. Aber sie haben teilweise auch Angst und deshalb alle Verständnis für die Maßnahme gezeigt.“ Für Beratungen steht Ulrike Stukenberg in nächster Zeit zu den gewohnten Betriebszeiten unter Tel. 02942 595-502 zur Verfügung.