Ein Haus der Seniorenhilfe SMMP

Persönlich. Ehrlich. Gut.

Servicewohnen eingesegnet

Mit einem kurzen Wortgottesdienst begann die Einsegnung des Servicewohnens am Haus Maria (Foto: SMMP/Beer)

Seit dem 1. September sind alle neun Wohnungen in unserem Servicewohnen an der Gerberstraße belegt. Im ganzen Haus riecht es noch nach neu. Heute segnete Provinzoberin Schwester Johanna Guthoff die Gemeinschaftsräume und die Wohnungen ein. Rund 40 Gäste aus dem SMMP-Verbund kamen zu der kleinen Feier.

Linda Manske, Leiterin des Ambulanten Dienstes, erinnerte an die Pannen zum Start: die Heizung, ein Telefonanschluss. „Danke für Ihre Geduld“, sagte sie den Beteiligten.

Das Servicewohnen umfasst neun barrierefreie Wohnungen an der Gerberstraße. Sie sind zwischen 49 und 62 Quadratmeter groß. Herzstück ist der Gemeinschaftsraum im Dachgeschoss, der über einen Aufzug erreichbar ist und auch für private Feiern genutzt werden kann. Dazu gibt es einen Wasch- und Trockenraum. Auf Wunsch stehen hauswirtschaftliche und pflegerische Dienste des Hauses Maria bereit.

Zum Angebot gehören unter anderem ein Hausnotrufsystem, ein Hausmeisterdienst, täglich geliefertes Mittagessen sowie Begleitung zu Einkäufen, Ärzten und Therapeuten. Auch die Gemeinschaftsräume, die Tagespflege und die Kurzzeitpflege können genutzt werden. Ein Stellplatz für Pkw oder Elektroscooter ist ebenfalls möglich.

30 Jahre Tagespflege im Haus Maria

Im Rahmen der Jubiläumsfeier wurde auch ein Dankgottesdienst gefeiert.

Mit einer Woche voller Abwechslung, Freude und besinnlicher Momente feierte die Tagespflege im Haus Maria ihr 30-jähriges Bestehen.

Mehr erfahren »

Gemeinsam Trost  im Gedenken suchen

Zu Allerheiligen fand in der Kapelle des Hauses Maria in Geseke ein gemeinsames Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Bewohnerinnen und Bewohner statt.

Gebete, Texte und Lieder boten den würdigen Rahmen für die Erinnerungen, die an diesem Tag viele Menschen bewegen. Neben dem Verlesen der Namen war auch Raum für persönliches Gedenken.

Die leuchtenden Kerzen erinnerten an das Ritual, auf dem Friedhof Lichter für all die Menschen zu entzünden, die uns im Leben begleitet haben und nicht mehr unter uns sind.

10 Jahre Senioren-WG

Von Anfang an dabei: Irene Lellek, mit 103 Jahren älteste Bürgerin von Geseke, Monika Büker und Sara di Leo.

Die Senioren-WG im Haus Maria feiert heute ihr 10. Jubiläum. Drei Mitarbeiter und eine Bewohnerin waren von Anfang an mit dabei.

Ihr seid eine Bereicherung für das Netzwerk: Astrid Marx-Vehling, Leiterin des Hauses Maria, brachte Glückwünsche und eine Geburtstagstorte.

Am 23. April 2014 zog die Senioren-WG vom alten Haus Maria in den Neubau um. Eine Woche später musste sie wegen eines Wasserschadens schon wieder ausziehen. WG-Managerin Monika Büker erinnerte in ihrer Jubiläumsansprache an den holprigen Start, der der guten Atmosphäre offenbar nie geschadet hat.

Ganz allein waren die zwölf WG-Bewohner und ihrer Betreuerinnen am Anfang in dem alten Haus Maria, das eigentlich nur noch auf den Abriss wartete. Statt wie geplant sechs bis acht Wochen mussten sie ganze acht Monate in dem Altbau leben, der nachts verdächtig knackte und knarrte. Ein Bewohner hat sich dann auch mal in dem alten Kasten verlaufen. Im Keller fand man ihn wieder.

Zwölf Bewohnerinnen und Bewohner werden hier von 14 Mitarbeiterinnen betreut. Vom Bett bis zur Deckenleuchte bringen sie ihre Möbel mit. Man kauft zusammen auf dem Wochenmarkt ein – wenn man möchte – und kocht zusammen – auch wenn man möchte. Das Essen wird jeden Tag frisch in der Wohngemeinschaft gekocht.

42 Bewohnerinnen und Bewohner haben in den vergangenen zehn Jahren hier gewohnt und die familiäre Atmosphäre genossen. Dass die immer gut war, betonte auch die stellvertretende Bürgermeisterin Susanne Schulte-Döinghaus in ihrem Grußwort. Bewohnerin Anneliese Rotermund schloss sich an und bedankte sich für die gute Versorgung: „Ich hätte nicht die Geduld dafür“, meinte sie.

Männergrippe … – Lebst du noch oder stirbst du schon?

Endlich ist es wieder so weit. Das Lippeburg-Theater Boke hat die Bewohner/innen unserer Senioren-WG zur Generalprobe eingeladen. Wenn Männer eine Erkältung haben – oh weh! Anna und Alexander freuen sich aufs Wochenende. Anna trifft sich mit ihrer Jugendfreundin. Sie wollen in alten Erinnerungen schwelgen und es sich richtig gemütlich machen. Alexander hat sich mit seinen Kumpels zum Angeln verabredet – ein Männerwochenende de luxe sozusagen! Doch dann erwischt Alexander die schwere Form der Männergrippe. Er muss das Sofa hüten und leidet. Die Kumpels beauftragen die Mama, schnellstens eine Hühnersuppe zu kochen. Der Hausarzt wird gerufen.

Kurzerhand überlegen die Kumpels, das Angelwochenende ins Wohnzimmer zu verlegen. Der Alkohol fließt in Strömen. Anna rätselt, warum plötzlich eine ganze Garde am Ableben ihres Mannes interessiert ist oder betrügt er sie etwa? Das ganz Haus sieht aus wie eine Müllhalde und ihre Schwiegermutter bombardiert sie mit Vorwürfen, warum sie den schwer kranken Alexander am Wochenende ohne Hühnersuppe alleine zurücklässt. Da fragt man sich doch: „Lebst du noch oder stirbst du schon?“

Es war wieder ein herrliches Theaterstück. Unsere Bewohner/innen haben viel gelacht und Freude gehabt. Vielen lieben Dank an das Team des Lippeburg-Theater für die Einladung, die Aufführung, die Unterstützung … – wir kommen gerne wieder! Bis dahin liebe Grüße ….